Fragen an den Verwaltungsvorstand

Hombruch
22.10.2018 – Anfrage

1. Flächenauswahl Reitverein

Vor welchem fachlichen Hintergrund wurde die Fläche an der Stockumer Straße als Standort für die Anlage eines Reitervereins vorgeschlagen, obwohl diese dafür nicht geeignet ist, da ausreichend große Auslaufflächen und Ausreitwege für die Tiere fehlen? Ferner wird durch eine Bebauung die Frischluftschneise für die Innenstadt unterbrochen und innerstädtisches Erholungsgrün zerstört.


2. Beschleunigtes Bebauungsplanverfahren

Warum werden derzeit Bebauungspläne vermehrt nach dem beschleunigten Verfahren §13a BauGB durchgeführt? Die verringerte Umweltprüfung geht zu Lasten der Funktion der städtischen Flächen für die Artenvielfalt und verstärkt die Auswirkungen des Klimawandels.


3. Baustelle Zoo

Im Zoo gibt es an mehreren Bereichen Baustellen, die anscheinend still liegen oder nur sehr langsam fortschreiten (z.B. Ibis-Voliere, Raubtierhaus, Otterhaus).

Wodurch wird diese Verzögerung verursacht und wann ist mit einer Fertigstellung aller Baumaßnahmen zu rechnen?


4. Radfahren in Dortmund

Laut der Präambel im Masterplan Mobilität soll das Radfahren in der Stadt ein wesentliches Mittel zur Fortbewegung werden. Warum werden nicht umgehend Maßnahmen getroffen, die das Radfahren in der Stadt sicherer machen, wie eine Verbreiterung und Rotmarkierung der Radstreifen, durchgehende und gut gekennzeichnete Radwege entlang der Hauptverkehrsstraßen (Bsp. Stockumer Straße), regelmäßige Pflege der Radwege bei Laubfall sowie im Winter in gleicher Häufigkeit wie für den Autoverkehr?


5. Radfahren in Dortmund II

Für den Stadtbezirk Hombruch hatten wir seinerzeit ein Radwegekonzept gefordert, dass nun wohl im Rahmen des Masterplan Mobilität erstellt wird, da in der 2.Stufe des Masterplan Mobilität das Zielnetz für den Radverkehr überprüft und fortgeschrieben werden soll sowie eine Netzwerkhierarchie festgelegt werden soll. Wie sieht hier der aktuelle Stand der Arbeiten aus? Im Juni wurde uns mitgeteilt, dass für diese Arbeiten rd ein Jahr für die fachliche Bearbeitung angesetzt ist. Können wir demnach im Sommer 2019 mit einem Konzept für Hombruch rechnen?


6. Stadtentwicklung

Im August 2018 fand in Hombruch das gemeinsame Projekt "Menschen ohne Raum - Raum ohne Menschen" der FH Dortmund zusammen mit der Universität Pamplona/Spanien statt. Hier ging es um die Revitalisierung des Stadtbezirks, vorrangig der unteren Harkortstraße. Ein Ergebnis war die Stärkung studentischen Lebens außerhalb der Campi Uni und FH und somit einer Attraktivitätssteigerung des Umlandes auch für die nichtstudentische Bevölkerung.

Welche Möglichkeiten sieht der Verwaltungsvorstand, in den an die Universität Dortmund angrenzenden Stadtteilen ein universitäres Leben unter Berücksichtigung der Aspekte Wohnen, Kultur und Gastronomie, Raum für Projekte/ Arbeitsgruppen/ Präsentationen zu entwicklen und zu stärken?


7. Klimafolgenanpassungskonzept für weitere Stadtbezirke?

Für den Stadtbezirk Dortmund-Hörde wurde ein Klimafolgenanpassungskonzept entwickelt. In dem Bericht heißt es: "...Weil sich das Vorgehen als erfolgreich erwiesen hat und die Ergebnisse überaus brauchbar sind, lässt sich das Konzept auch auf andere Dortmunder Stadtteile übertragen....". Auch in der Medieninformation 1495 der Stadt Dortmund heißt es: "...Die positiven Erfahrungen mit dem Hörder Konzept sollen auf die Gesamtstadt Dortmund übertragen werden.". Wie und wann soll diese Übertragung erfolgen und wann ist ein Klimafolgenanpassungskonzept für Hombruch geplant?


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